Gemeinsam

Gemeinsam können wir mehr erreichen

Deswegen ist es wichtig, dass du dich als Betroffener bemerkbar machst. Wenn jeder einzelne an Einrichtungen wie die Verbraucherzentrale und Computerzeitschriften schreibt, kommt etwas in Gang. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in Anworten explizit erwähnt wird, dass man erst etwas unternehmen könne, wenn sich mehr Betroffene gemeldet haben. Deswegen: Schreibt Briefe! Ruft an! Schreibt Mails!

Passiert nach einiger Zeit nichts, empfiehlt sich ein Nachfragen. Das war in diesem Fall auch nötig.

Verbraucherzentrale

In Deutschland hat jedes Bundesland seine eigene Verbraucherzentrale. Ich habe mich um Hilfe bittend mit Hinweis auf die Vorgänge in Dänemark an die Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf gewendet.

Sie schreibt, sie werde auf die Sache zurückkommen falls sich weitere Beschwerden in diesem Zusammenhang oder gegen diese Firma ergeben. Interessant seien vor allem solche Fälle, bei denen der geschilderte Defekt noch in der zweijährigen Gewährleistungszeit aufgetreten ist.

Ich möchte empfehlen, ebenfalls an die Verbraucherzentrale zu schreiben, direkt oder als Kopie auch an die in Düsseldorf:

Verbraucherzentrale NRW e.V.
Verbraucherrecht
Mintropstr. 27
40215 Düsseldorf

Wie schon oben erwähnt, ist die Verbraucherzentrale vor allem an Fällen interessiert, bei denen der Defekt innerhalb der ersten 24 Monate nach Kauf (gesetzliche Gewährleistungsfrist) aufgetreten ist. Es ist sinnvoll, möglichst viele Informationen wie Rechnungen, Diagnosen von Händlern, sonstige Unterlagen mitzuschicken.

Wichtig: Es muss eine Einverständniserklärung (als pdf-, Word- oder OpenOffice-Dokument) unterschrieben mitgeschickt werden, sonst kann die Verbraucherzentrale nicht handeln. Aus Datenschutzgründen darf ich die Namen derer, die sich hier gemeldet haben, nicht weitergeben. Deswegen ist eure Initiative gefragt.

Mein Brief findet sich als pdf-Datei hier. Die Antwort als jpg-Datei hier.

Firma Apple

Natürlich sollte man sich auch direkt an Apple wenden und die eigene Enttäuschung über diesen Serienfehler zum Ausdruck bringen sowie kostenlose Reparatur fordern. Viel Aussicht auf Erfolg hat man dort nicht, es wird abgestritten, dass es sich um einen weit verbreiteten Fehler handelt. Das der Fehler massenhaft ohne Fremdeinwirkung bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der iBooks auftritt, scheint dort niemanden zu interessieren.

Beispielhaft seien hier Antworten von Apple als jpg-Datei aufgeführt: Beispiel 1, Beispiel 2. Auffällig ist, mit welcher Monotonie hier den Kunden begegnet wird. Die Antwort bezieht sich auf diesen Brief (pdf) an Apple. Johannes hat seinen Briefwechsel auf seiner Homepage veröffentlicht.

Post nimmt Apple gerne über ihre Adresse in Irland entgegen:

Apple Computer International
Holly Hill Industrial Estate
CORK
Irland

Wie Apple in anderen Fällen handelt, kann auch sehr schön hier nachgelesen werden.

 

 

 

Computerzeitschriften

Oft lassen sich große Firmen erst unter Öffentlichkeitsdruck, verursacht durch z.B. Nachfragen von Computerzeitschriften, zum Handeln bewegen. Mit diesem Gedanken habe ich mich an die Zeitschrift c’t vom Heise-Verlag gewendet, da es dort eine Rubrik”Vorsicht Kunde!” gibt, die sich mit Problemen von Kunden mit Firmen auseinandersetzt.

Leider erhielt ich hier nur eine Standard-Mail zurück, in der es heißt, dass sie nur Fälle behandeln, die mehr als einen “Einzelfall-Charakter haben:

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

vielen Dank für Ihre E-Mail an
vorsichtkunde@ct.heise.de. Die Nachricht ist
angekommen.

Leider eignet sich Ihr Fall nicht für eine Behandlung in
unserer Rubrik “Vorsicht Kunde”. Wir greigen in dieser Rubrik nur Fälle
auf, die mehr als nur einen Einzelfall-Charakter haben. Bitte haben Sie
Verständnis dafür, das wir nicht jeden Einzelfall behandeln können. Erst
wenn sich ein bestimmtes kundenunfreundliches Verhaltensmuster bei einem
Unternehmen häufen, greifen wir einen Fall exemplarisch heraus und
berichten über diesen in c’t. Auch wenn in einer der letzten Ausgaben
von c’t bereits ein sehr ähnlicher Fall beschrieben wurde, können wir
die Geschichte nicht noch einmal aufgreifen.

Ebenfalls ungeeignet für unsere Rubrik “Vorsicht Kunde” sind Fälle, die
keinen Bezug zu PCs und zur PC-Technik haben. Die c’t ist nun einmal
eine Zeitschrift für Computertechnik. Probleme mit Mobilfunkanbietern
oder einzelenen E-Bay-Anbietern passen deshalb nur in Ausnahmefällen ins
Magazin.

Mit freundlichen Grüßen

Auch hier kann ich nur empfehlen, dass sich jeder ebenfalls an Computerzeitschriften wie z.B. die c’t mit der Rubrik “Vorsicht Kunde!” wendet. Denn diese greifen nur Themen auf, die nicht nur einzelne Betreffen.

 

Bitte engagiert euch, schreibt Briefe!

Berichtet hier bitte von euren Versuchen und schickt mir Schreiben und Antworten per Mail!


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